Schützen Sie sich wie ein Profi – der perfekte Kopfschutz für Sie
Ob in der Forstwirtschaft, bei Dacharbeiten, im Bauwesen oder bei
der Instandhaltung von Stromleitungen - Kopfschutz, wie etwa Schutzhelme
oder
Anstosskappen, ist in fast allen Branchen vorgeschrieben, in denen
ein Risiko für Kopfverletzungen besteht. Doch worauf kommt es bei der
Auswahl von Kopfschutz an und welche Arten gibt es? Die
Antworten darauf verrät Ihnen Safety-Pro
in diesem Blogpost.
Weshalb Sie einen Kopfschutz benötigen
Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz
eine Kopfverletzung zuziehen kann - von denen einige verheerende Folgen
haben können. Wenn jedoch wichtige Sicherheitsmassnahmen regelmässig
beachtet werden, wie z.B. das Tragen eines Kopfschutzes,
können Tausende von Verletzungen am Arbeitsplatz, die Arbeiter jedes Jahr
erleiden, vermieden werden.
So sind gemäss den Vorschriften zum Kopfschutz
Arbeitgeber verpflichtet, Mitarbeitern, die in der Nähe von freiliegenden
elektrischen Leitern arbeiten, die den Kopf berühren können, Schutzhelme
zur Verfügung zu stellen, um das Risiko eines Stromschlags zu verringern.
Ausserdem müssen Arbeiter Kopfschutz tragen, wenn sie
an Orten arbeiten, an denen sie sich leicht den Kopf stossen können - etwa
bei Arbeiten in der Nähe von freiliegenden Rohren, in der Nähe von
Förderbändern oder anderen Maschinen, bei denen sich Gegenstände lösen und
herunterfallen können.
Grundlegende Sicherheitsregeln für Kopfschutz
Der Kopfschutz ist eines der am häufigsten verwendeten
Teile der persönlichen
Schutzausrüstung (PSA).
Er schützt den Kopf des Benutzers gegen:
Stösse durch herab fallende Gegenstände von oben, indem Schläge auf
den Kopf abgewehrt und abgeleitet werden
Stösse gegen feste und gefährliche Gegenstände am Arbeitsplatz
Seitenschläge - je nach Art des Kopfschutzes
Offene Flammen, Spritzer von geschmolzenem Metall, elektrische
Schläge und hohe Temperaturen
Unabhängig von der Art des getragenen Kopfschutzes sollte
man bei der Einstellung und Positionierung der Kopfschutzausrüstung
die folgenden Empfehlungen beachten:
Der Gurt, der über die Oberseite des Helms verläuft, muss eng am Kopf
anliegen.
Das Kopfband, das um den Kopf verläuft, muss eng an der Stirn und am
Nacken anliegen.
Der Schutzhelm
sollte fest auf dem Kopf sitzen. Die Bewegung des Helms sollte durch den
Mindestabstand zwischen der Hartschale und dem Schädel begrenzt sein, um
ein Gleichgewicht und einen niedrigen Schwerpunkt zu gewährleisten.
Der Kopfschutz sollte so eingestellt sein, dass er
auch ohne Verwendung eines Kinnriemens auf dem Kopf bleibt.
Die verschiedenen Arten von Kopfschutz
Welche Art von Kopfschutz ein Arbeitnehmer tragen
sollte, hängt von den Gefahren ab, denen er während der Ausrichtung seiner
Tätigkeit ausgesetzt ist. Man unterscheidet zwischen folgenden Arten von Kopfschutz:
Anstosskappen
Wenn in einer Umgebung gearbeitet wird, in der ein hoher Aufprallschutz
nicht erforderlich ist, die Arbeiter aber dennoch einen gewissen Schutz
vor Stössen oder Kratzern benötigen, eignet sich eine Anstosskappe,
eine leichte Version eines Schutzhelms,
die für einen geringeren Aufprallkontakt konzipiert ist.
Schutzhelme
In Umgebungen, in denen ein Verletzungsrisiko durch Gefahren wie
herabfallende Gegenstände, Trümmer oder elektrische Schläge besteht, ist
ein Schutzhelm
erforderlich. Schutzhelme sind speziell so konstruiert, dass sie einen
Spalt zwischen dem Helm und dem Kopf des Trägers aufweisen, der bei einem
Unfall den Aufprall auf den Kopf reduziert. Dabei werden oft verschiedene
Farben von Schutzhelmen
verwendet, um Personen mit unterschiedlichen Rollen - beispielsweise auf
einer Baustelle - zu identifizieren.
Forsthelme
Ideal für Förster sind Forsthelme.
Dabei handelt es sich um eine Helmkombination aus Schutzhelm,
Visier
und Gehörschutz.
Der Kopfschutz sollte dabei gut sichtbar sein, weshalb
ein Forsthelm in einer leuchtenden Farbe, wie z.B. orange, empfohlen wird.
Gesichtsschutz
Wenn ein Arbeitnehmer sein Gesicht am Arbeitsplatz vor Tropfen, Speicher,
Spritzern, Öl oder Staub schützen muss, kommt ein Gesichtsschutz
zum Einsatz. Dieser besteht aus glasklarem Material und einem
einstellbaren Kopfband für möglichst hohen Tragekomfort.
Winterhauben
Winterhauben
werden bei kaltem Wetter unter dem Schutzhelm getragen, um den Kopf auch
bei niedrigen Temperaturen warm zu halten. Je nach Ausführung bedecken sie
nebst der ganzen Kopfdecke und Ohren auch Nacken sowie Hals.
Hygienehauben
Hygienehauben
aus leichtem und luftdurchlässigem Vliesstoff sind ein Muss für
Hygienearbeiten. Am häufigsten werden Hygienehauben in der
Lebensmittelproduktion, in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie in der
Kosmetikbranche genutzt.
Ergonomie im Kopfschutz – Warum der richtige Sitz Ihres Helms
entscheidend ist
Der richtige Sitz Ihres Schutzhelms
ist von entscheidender Bedeutung für den effektiven Schutz bei der Arbeit.
Auch der beste Kopfschutz bietet keinen optimalen Schutz, wenn er nicht
korrekt sitzt. Eine fehlerhafte Passform kann die Schutzwirkung erheblich
beeinträchtigen und das Risiko von Kopfverletzungen erhöhen. Aus diesem
Grund spielt die Ergonomie des Kopfschutzes
eine zentrale Rolle bei der Wahl des richtigen Helms.
Warum ist der richtige Sitz so wichtig?
Ein gut sitzender Schutzhelm
sorgt dafür, dass er im Falle eines Aufpralls gleichmässig auf den Kopf
wirkt und die Energie optimal absorbiert wird. Ein schlecht sitzender Schutzhelm
hingegen kann verrutschen und wichtige Schutzbereiche wie den Nacken oder
die Stirn ungeschützt lassen. Darüber hinaus trägt ein ergonomischer Schutzhelm
zur Reduzierung von körperlicher Belastung und Unbehagen bei. Bei längeren
Einsätzen ist der Komfort eines Helms entscheidend, um Ermüdung und
Ablenkung zu vermeiden. Ein schlecht sitzender Schutzhelm
kann auf den Kopf drücken oder den Nacken unnötig belasten, was
langfristig zu Muskelverspannungen und Schmerzen führt.
Wie finden Sie den richtigen Sitz?
Um den perfekten Sitz zu erreichen, ist es wichtig, den Helm individuell
anzupassen. Achten Sie darauf, dass der Schutzhelm
fest auf dem Kopf sitzt, aber keine Druckstellen verursacht. Der Riemen
sollte so eingestellt sein, dass er den Schutzhelm an
seinem Platz hält, ohne dass er unangenehm zieht oder den Blutfluss
einschränkt. Eine präzise Einstellung der Innenpolsterung und des
Riemensystems ist für die perfekte Passform unerlässlich.
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